03.Mai 2017
GS1-Spitze: Jörg Pretzel übergibt Geschäftsführung
 

Jörg Pretzel, langjähriger Geschäftsführer von GS1 Germany, will seinen Vertrag nicht noch einmal verlängern. Das hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt. Pretzel habe darüber in der vergangenen Woche den Aufsichtsrat informiert. Sein Vertrag läuft zum Jahresende aus.

Die Nachfolge tritt der Handels-IT-Experte Thomas Fell an, der zum 1. Oktober 2017 bei GS1 Germany seine Tätigkeit aufnimmt und zum 1. Januar 2018 die Geschäftsführung von Jörg Pretzel in voller Verantwortung übernehmen wird.
„Nach 15 erfolgreichen und intensiven Jahren an der Spitze von GS1 Germany wird es für mich Zeit, sich ein Stück mehr den privaten Dingen des Lebens zu widmen und darüber hinaus, die ein oder andere interessante Business-Aktivität zu begleiten“, so Pretzel. Unter seiner Führung hat sich das Unternehmen von einer reinen Standardisierungsorganisation zu einem marktorientierten Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Der Aufbau des weltweit größten Datenpools für Produktinformationen in der Tochtergesellschaft 1Worldsync, der internationale Rollout des Rückverfolgbarkeitsservice F-Trace und das einzigartige Knowledge Center für eine praxisnahe Demonstration der GS1 Lösungen sind weitere Meilensteine in der 15-jährigen Amtszeit Pretzels.


„Jörg Pretzel steht maßgeblich für die erfolgreiche, strategische Neuausrichtung und die damit verbundenen kontinuierlich hervorragenden Geschäftsergebnisse von GS1 Germany“, so Aufsichtsratsvorsitzender Stephan Füsti-Molnár.


Thomas Fell arbeitete nach dem Studium 16 Jahre bei der IBM Deutschland, wo er unter anderem den Geschäftsbereich Handel, Dienstleistung, Transport und Touristik leitete. Zuletzt verantwortete er bei IBM Deutschland als Geschäftsführer das Mittelstandsgeschäft und die Betreuung der Geschäftskunden. Nach zwei Jahren als Vorstand der Pironet NDH AG wechselte er als Bereichsvorstand zur Wincor Nixdorf AG, wo er in den letzten sieben Jahren den weltweiten Retail Bereich erfolgreich verantwortete. Während dieser Zeit trug er wesentlich zum Ausbau des Geschäfts und der Internationalisierung des Retail-Segments bei. Zudem ebnete er den Weg für die nahtlose Integration des Segments Retail in die neue Diebold Nixdorf-Organisation.