07.Januar 2016
Kohlensäurefreies Mineralwasser wächst weiter
 

Die lange Hitzeperiode im vergangenen Sommer hat den deutschen Mineralbrunnen ein Plus beschert: Der Absatz von Mineral- und Heilwasser legte 2015 gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent zu und liegt nun bei 11,1 Milliarden Litern. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) sprach von einem neuen Rekordwert.

Die lange Hitzeperiode im vergangenen Sommer hat den deutschen Mineralbrunnen ein Plus beschert, Foto: Archiv

„Die deutschen Mineralbrunnen sind weiter auf Erfolgskurs“, kommentiert VDM-Geschäftsführer Stefan Seip den erneut gestiegenen Absatz der Branche.Verbraucher könnten hierzulande aus 500 heimischen Mineralwassersorten wählen, eine weltweit einzigartige Vielfalt, so Seip. Der Sommer habe regional für Absatzspitzen bis über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesorgt und positive Impulse für den Jahresabsatz der Branche geliefert.

Das größte Wachstum unter den Wassersorten erzielte erneut das Mineralwasser ohne Kohlensäure mit einem Zuwachs von 14,9 Prozent gegenüber 2014. Mineralwasser mit wenig Kohlensäure bleibt mit einem Anteil von 43,5 Prozent (+ 3,4 Prozent) die beliebteste Mineralwassersorte der Deutschen. Der klassische Sprudel verzeichnet einen Marktanteil von 39,4 Prozent. Heilwasser legte um weitere 0,9 Prozent zu. Mit gut 143 Litern blieb der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser im Jahr 2015 stabil auf dem hohen Vorjahresniveau.Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2015 3,4 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt. Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasserbasis.