POS auf Krücken

Emotionen Fehlanzeige. Die Spirituosenabteilung fristet vielerorts ein tristes Dasein. Die Schuldfrage spielen sich Industrie und Handel gegenseitig zu. Dabei hat die Kategorie viel zu bieten. // L. Schuppan, J. Themanns

Foto: M. Wagner

Die Zeiten der großen Wachstumsphasen sind vorbei. Frau Wiesgen-Pick, wie entwickelt sich der nationale Spirituosenmarkt weiter?
Wiesgen-Pick: Aufgrund der bisherigen Analysen ist davon auszugehen, dass der Spirituosenmarkt im Durchschnitt über alle Gattungen in Deutschland stagniert. Wir sehen allerdings durchaus Chancen für eine positive Weiterentwicklung.

Der Importanteil von Spirituosen wächst kontinuierlich. Nationale Marken sind im Zugzwang. Treibt Ihnen das nicht Tränen in die Augen?
Rock: Da gibt es keine Berührungsängste. Wir leben alle von nationalen und internationalen Marken. Claußen: Der Spirituosenmarkt ist und bleibt ein starker Markenmarkt, der sich auf einem guten Niveau bewegt. Daran ändern auch steigende Importanteile nichts.

Woran liegt die positive Entwicklung von Importspirituosen?
Fabian: Im Urlaub lernen deutsche Konsumenten Spirituosen kennen, die sie dann auch hier nachfragen. Hinzu kommen heute die kontinuierlich hohen Werbeinvestitionen für internationale Markenspirituosen, die für eine hohe Markenbekanntheit, -aktualität und -begehrlichkeit sorgen.

Wie können sich klassische deutsche Marken in diesem Wettbewerbsumfeld behaupten?
Fabian: Durch kontinuierliche Kommunikation. Einmal in Form von klassischer Werbung, aber auch in Form von POS-Aktivitäten, die die Marke auf der Fläche erlebbar macht.
Nicolay: Wir machen es genauso wie internationale Marken. Wir analysieren unseren Markenkern, beobachten unsere Konsumenten und richten darauf unsere gesamte Kommunikation aus.
Ernst: Auch das Thema Regionalität darf man hier nicht unterschätzen. Wir fahren damit sehr erfolgreich. Deutschlandweit sind wir die meistverkaufte Kornmarke – obwohl wir nur in unserem  Kernmarkt, dem Norden, tätig sind.

Das klingt fast so, als hätten es Monomarken da leichter…
Ernst: Es ist sicherlich einfacher, sich auf nur eine Marke fokussieren zu können, als einen großen Strauß nach außen zu präsentieren.
Nicolay: Der Erfolg einer Monomarke ist eine Frage der Fokussierung. Alles auf einmal geht nicht. Für Verpoorten sehen wir noch viel Potential – national, aber auch auf Exportmärkten.
Koy: Ich vermisse in Deutschland eine Debatte über das Kulturgut nationaler Marken. Das gilt es zu bewahren. Bevor ein Hersteller darüber nachdenkt ins Ausland zu gehen, sollte er es schaffen, dass die Marke zu Hause am Leben bleibt.

Viele sehen das als einzige Chance, national verloren gegangene Marktanteile auf dem internationalen Markt wieder auszugleichen…
Rock: Für unsere Branche gilt das, was für alle gilt. Marken machen die Märkte - durch Kontinuität, Kommunikation und Regionalität. Jeder hat dabei seine Berechtigung am Markt.
Claußen: Die Marken, die sich klar und relevant positionieren, werden in Zukunft weiter existieren und erfolgreich sein. Problematisch werden, aber für alle, die aus Kostensteigerungsgründen notwendigen Preisanpassungen.

Apropos Preisfindung und Handelsmarken. Jeder misst sich mit Aldi. Sie auch?
Nicolay: Auch in unserer Branche schauen leider viel zu viele zu Aldi. In der Folge werden alle Einstiegsmarken auf ein Niveau glattgebügelt. Damit tun wir uns alle keinen Gefallen.
Claußen: Das wichtigste in der bunten Welt der Spirituose ist doch, dass der Verbraucher eine große Auswahl hat. Beides, Marken und Handelsmarken, sind dazu nötig.

Wo setzen Sie eine Premiumspirituose preislich an?
Rock: Zehn Euro ist sicher eine Schwelle. Doch das hängt immer von der Spirituosenkategorie ab. Wiesgen-Pick: Es kommt auf die Prioritäten des Endverbrauchers an. Dafür gibt es keinen Richtpreis.
Nicolay: Eine Premiumspirituose ist mindestens 100 bis 150 Prozent teurer als die Preiseinstiegsmarke.
Ernst: Es kommt letztlich auf die Kategorie an. Leider gibt es viele Spirituosen, die sich selbst als Premium bezeichnen, es aber gar nicht sind.
Koy: Ich mache es am Geschmackserlebnis fest, nicht am Preis.

Was macht eine Premiumspirituose für Sie aus?
Ernst: Ganz einfach: Sie muss handwerklich gut gemacht sein.

Sie sprechen immer wieder von Geschmackserlebnissen. Leider merkt man davon recht wenig auf den Flächen…
Nicolay: Spirituosen-Verkostungen sind für viele Kunden eine Hemmschwelle. Hier können Themenabende in den Märkten helfen. Neue Informations-Möglichkeiten bieten auch QR-Codes auf dem Etikett.
Fabian: Wünschenswert wäre insgesamt ein besseres Warenwissen um die Spirituose auf den Flächen. Das ist ein Dauerthema. Wir arbeiten bereits an einer weiteren Optimierung dieser Informationen für den Handel.
Claußen: Das Thema Verkostungen hängt von der jeweiligen Marke ab, das ist für den Verbraucher akzeptabel. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass das Thema Jugendschutz auf den Flächen ein wichtiger Faktor ist.

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Frau Wiesgen-Pick, der BSI will erreichen, dass sich die Deutschen weniger mit Volumen zudröhnen. Bewusster Genuss soll in den Vordergrund rücken. Wo setzen Sie hier an?
Wiesgen-Pick: Für dieses Ziel haben wir bereits 2005 den Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung ins Leben gerufen. Wir haben dazu ein drei Säulen-Programm aufgestellt, das Prävention, Selbstregulierungsmaßnahmen und Verbraucherinformation umfasst.

Wie unterstützen Sie den Handel dabei?
Wiesgen-Pick:
Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) unterstützt den Handel z. B. durch Daten und Fakten, Produktinformationen und insbesondere auch über die ‚Schulungsinitiative Jugendschutz’ zur Aufklärung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel bezüglich der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in Bezug auf alkoholhaltige Getränke.

Auf der einen Seite steht das Thema Kinder- und Jugendschutz – auf der anderen die wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen…
Wiesgen-Pick: Um es noch einmal im Klartext zu sagen: Die Mitglieder des BSI wollen auf Umsätze durch die gesetzeswidrige Abgabe von Spirituosen an Minderjährige und den missbräuchlichen Konsum jederzeit verzichten – denn: ethische Ziele in Bezug auf Jugendschutz stehen vor wirtschaftlichen Zielen und Interessen.

Wirtschaftliche Interessen und Jugendschutz - das klingt nach einem Interessenskonflikt…
Wiesgen-Pick: Wirtschaftliche Interessen und Prävention bezüglich Jugendschutz sind kein Widerspruch, sie bedingten einander. Es ist empfehlenswert, Produktanleitungen für die Produkte, die verkauft werden, zu geben. Durch Information und Aufklärung werden die Konsumentinnen und die Konsumenten über den verantwortungsvollen Konsum – in unserem Fall Spirituosen – umfassend in Kenntnis gesetzt.

In Europa herrscht oft immer noch das Bild vom trinkfreudigen Deutschen. Stört Sie das?
Wiesgen-Pick: Nach Analysen bekannter Marktforschungsinstitute liegt der Konsum an Spirituosen europaweit auf Platz 17 – insofern ist es hier nicht korrekt, die Deutschen in der Presse als ‚Trinkweltmeister’ – meist im Zusammenhang mit Spirituosen – darzustellen.

Stichwort demografischer Wandel: Wie stellen Sie sich als Branche darauf ein?
Ernst: Ich stelle die Gegenfrage: Ist das wirklich ein Thema? Wir beobachten, dass sich das Durchschnittsalter der Verbraucher kaum verändert
Claußen: Die Verbraucher sterben nicht weg – sie kommen nach, wenn man sie früh an die Marke gebunden hat.
Fabian: Fakt ist doch: Wenn man es schafft, die  Konsumenten richtig anzusprechen, als sie noch jünger waren, bleiben sie einer Marke treu.

Wie hat sich in den letzten zehn Jahren der Konsum verändert?
Wiesgen-Pick: Die Käuferreichweite ist seit rund zehn Jahren sehr stabil, insbesondere in der Altersgruppen zwischen 40 bis 60 Jahren. Dieses sind interessante Konsumentengruppen, die viele Spirituosengattungen begrüßen.

Welche Auswirkungen hat das auf den Innovationscharakter von Spirituosenmarken?
Claußen: Cocktails sind momentan ein Trend – hier liegen große Innovationsspielräume und Entwicklungspotentiale für Marken, indem man junge Menschen emotional an diese bindet.
Koy: Was oft außer Acht gelassen wird, ist die Innovationsrate bei Verpackungen– im Getränkevergleich liegen die Spirituosen dabei ganz vorne. Mit der Kraft des Designs kann man schließlich auch eine Marke transportieren.
Fabian: Innovationen sind wichtig, um die Marke aktuell zu halten. Auf der anderen Seite sind sie auch immer risikoreich, weil sie teuer sind. Oft ist aber auch die Fokussierung auf neue Drinkideen eine große Chance. 
Rock: Eine Innovation unter ein starkes Markendach zu bauen ist eine gute Chance. Aber es gibt auch viele Beispiele dafür, dass Markendächer überdehnt werden. Wer starke Monomarken hat, muss ihre Unverwechselbarkeit bewahren
Nicolay: Innovation heißt aus Verbrauchersicht auch, dass er einen Nutzen hat. Wenn dieser nicht vorhanden ist, sollte man es lassen.

Spirituosen sind stark abhängig vom Trinkanlass. Wissen Sie eigentlich, wann Ihre Marken geshoppt werden?
Rock: Ich würde es auf diese Grundformel bringen: Je mehr Fest- und Feiertag, desto mehr wird Premium gekauft.
Ernst: Oldesloer Korn steht klassisch auf dem Wochenendeinkaufszettel, weil er kulturell verankert ist – sozusagen ein Stück flüssige Heimat.
Nicolay: Die Anlässe für den „gelben Klassiker“ sind das Jahr über gut verteilt. Im Sommer haben wir sicher noch ein wenig Nachholbedarf.

Foto: M.Wagner

Das Jahresendgeschäft steht vor der Tür. Damit beginnt auch das Wettrüsten um Promotions. Schadet das nicht dem Preisfokus der Kategorie?
Nicolay: Man kann durchaus auch Aktionen ohne Preisveränderungen durchführen. Der Preis ist nicht das allein Seligmachende. Das zu niedrige Preisniveau zerstört den Markenwert.
Claußen: Es geht doch darum, eine Marke am Point of Sale zu inszenieren und erlebbar zu machen. Das hat mit dem Preis zunächst nichts zu tun.
Fabian: Leider hat es sich seit Jahrzehnten zwischen Industrie und Handel eingeschlichen, dass eine Handzettelwerbung in der Regel eine preisliche Absenkung nach sich zieht. Dahin hat man den Verbraucher erzogen.

Wie kann man dieses Denken aufweichen?
Fabian: Es müssen nicht immer Preisaktionen sein – Verbundplatzierungen heiligen auch ihren Zweck. Mit Ouzo 12 waren wir zum Beispiel Sponsor der deutschen Grillmeisterschaften und haben all unsere Flächenaktivitäten darauf ausgerichtet. Dafür war keine Preisabsenkung notwendig. Das wäre ein Thema, bei dem es lohnenswert wäre, wenn Handel und Industrie sich darüber etwas intensiver austauschen würden.
Ernst: Ein interessanter Ansatz, der mehr Leidenschaft im Spirituosenregal nach sich ziehen könnte.

Von der vielbesagten Emotion merkt man als Verbraucher allerdings nicht viel…
Koy: Das ist richtig. Ich frage mich selbst oft, warum der Handel sich bei der emotionalen Inszenierung der Themenwelt Spirituose so schwer tut.
Ernst: Das könnte maßgeblich daran liegen, dass der Handel uns zu wenig Platz gibt, um Emotionen  richtig zu transportieren.
Fabian: So einfach ist das nicht. Der Handel muss den Platz, der da ist, natürlich auch effizient nutzen. Da gibt es durchaus klare Grenzen.

Warum kommt von der großen Spirituosenvielfalt so wenig an?
Fabian: Das ist eine gute Frage. Mehr Übersichtlichkeit im Spirituosenregal würde die Vielfalt sicher weiter voranbringen. Wenn ich als Verbraucher unterwegs bin, bin ich oft fassungslos, wie viel Geld hier verschenkt wird.
Wiesgen-Pick: Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Spirituosenregale größer ausfallen würden, damit die Warengruppe besser zur Geltung kommt.
Rock: Wir müssen hier sicher noch stärker auch kategorieübergreifend denken und auch mal Anlässe aufgreifen, die nicht so sehr im Fokus stehen wie Weihnachten oder Ostern. Hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Ein vieldiskutiertes Thema sind auch die Spirituosenschränke: Fluch oder Segen?
Fabian: Das ist für uns bisher kein Thema. Ich kann mir vorstellen, dass Schränke absolut verkaufshemmend sind. 
Ernst: Ich selbst habe schon eine Marke nicht gekauft, weil sie im Schrank stand.
Rock: Man kann das auch so sehen: Der Schrank ist ein Premiumausweis für die Marken. Wer dort steht, ist auch jemand.
Wiesgen-Pick: Wir dürfen hier auch einen anderen Aspekt nicht aus den Augen verlieren. Spirituosenschränke dienen primär der Diebstahlsicherung. Gemäß Analysen des EuroHandel-Instituts findet allerdings ein Teil des Diebstahls auch im Personalbereich statt. Insofern ist die Frage, ob diese diskutierten und praktizierten Maßnahmen zielführend sind.

Zum Teil stehen in den Schränken Flaschen für 6,99 Euro. Für viele Kunden ist das nicht nachvollziehbar…
Fabian: Das macht tatsächlich keinen Sinn. Eine Spirituose unter zehn Euro einzuschließen ist sicher nicht zielführend. Aber wo macht man die Grenze fest? Das ist von der Lage des Marktes abhängig. Nicolay: Das hängt sicherlich davon ab, was am häufigsten gestohlen wird.
Claußen: Der Handel kennt seine Klientel und weiß, wo die Gefahren liegen. Deswegen ist eine
generelle Aussage schwierig. Da sind die Handelspartner oft viel erfahrener als wir als Hersteller.

Diageo geht den Weg der Diebstahlsicherung über RF(ID)-Chips. Wann ziehen Sie nach?
Ernst: Ich sehe die Implementierung von RFID-Chips für Spirituosen eher problematisch. Denn oft werden sie nicht deaktiviert und springen an der nächsten Kasse wieder an. 
Fabian: Ganz abgesehen von den hohen Kosten.
Claußen: Es gibt sicher Kanäle, bei denen RF-Chips Sinn machen und auch solche, bei denen das Investment in keinem Verhältnis zum entstehenden Schaden durch Diebstahl steht

Viele Hersteller beklagen zu große Out-of-Stock-Raten im Spirituosenregal, gerade zu den Festtagen. Sie auch?
Fabian: Wir kennen die Problematik von Trend-Produkten wie Apérol. Da hat es einige Jahre gedauert, bis der Handel das Gefühl für die hohen Absatzraten hatte.
Ernst: Out-of-Stocks sind bei uns die absolute Ausnahme. Ein gut funktionierender Außendienst ist eigentlich in der Lage, Absatzmengen gut einzuschätzen.
Claußen: Zu Out-of-Stocks kommt es meist dann, wenn der Handel neuen Schnelldrehern zu wenig Platz einräumt. 
Rock: Dispositions- und Regalberatung sind hier sicherlich ein wichtiger Punkt. Als Partner des Handels stehen wir hier beratend zur Seite.

Foto: M. Wagner

Was empfehlen Sie Kaufleuten für mehr Erfolg beim Verkauf von Spirituosen?
Claußen: Das Wichtigste ist, dass der Verbraucher Orientierungspunkte im Markt hat. Ob Marken- oder Kategorieblöcke, das muss jeder Händler für sich wissen.
Fabian: Ich würde immer die Kategorieplatzierung empfehlen – innerhalb der Kategorien sollte man nach Ankermarken definieren.
Koy: Spirituosen sollten als Verbund wahrgenommen werden und nicht als Sammelsurium von Flaschen. 
Nicolay: Ich würde mir Wünschen, dass man den Mitarbeitern im Handel mehr Gestaltungsfreiheiten gibt. Sie kennen ihre Kunden am besten. Gerade wenn es um bestimmte Themen- und Verbundplatzierungen geht. In der Zusammenführung unterschiedlicher themenbezogener Kategorien steckt noch viel Potenzial. Hier wünsche ich mir einen besseren Dialog.
Ernst: Geschultes und beratungsfähiges Personal ist auch ein wichtiger Faktor.

Was macht für Sie in einem Satz eine gute Spirituosenabteilung aus?
Wiesgen-Pick: Große Regalanteile und ein hoher Erlebnisfaktor.
Ernst: Mehr Kreativität bei Aktionsflächen – statt Preisaktionen intelligentere Lösungen wie etwa Verbundplatzierungen.
Rock: Markenwelten mit einem hohen emotionalen Faktor.
Koy: Mehr Übersichtlichkeit für den Kunden in Form von gut strukturierten Regalen und weniger Paletten.
Nicolay: Eine Fläche mit Erlebniswert und mehr warenkundliche Informationen.
Claußen: Ein auf die Zielgruppe abgestimmtes Sortimentskonzept mit Raum für Informations- und Themenabende.
Fabian: Ein klar gegliedertes Regal mit stark nachgefragten, bekannten Marken sowie Zweitplatzierungen mit faszinierenden Themenwelten, welche die großartige Spirituosen Vielfalt dokumentieren.