Beiersdorf erwirbt Sonnenschutzmarke Coppertone von Bayer

Von Mirko Jeschke | Fotos: Unternehmen | Drucken

Der Hautpflegekonzern Beiersdorf kauft das Coppertone-Geschäft von Bayer für 550 Millionen US-Dollar und betritt damit den weltweit größten Markt für Sonnenschutz, die USA. Im Zuge der Transaktion werden die weltweiten Produktrechte an Coppertone sowie rund 450 Mitarbeiter in den USA, Kanada und China übernommen.

Der Hautpflegekonzern Beiersdorf wird das Coppertone-Geschäft des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer für einen Kaufpreis von 550 Millionen US-Dollar übernehmen. Ein entsprechender Kaufvertrag ist nach Unternehmensangaben geschlossen worden. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im dritten Quartal 2019 gerechnet.

Coppertone war die erste Sonnenschutzmarke, die 1944 auf den US-Markt kam, und wird von Whippany im US-Bundesstaat New Jersey aus in den USA, Kanada und China vertrieben. Im Jahr 2018 hat Coppertone einen Umsatz von 213 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Mit dem Erwerb betritt Beiersdorf den weltweit größten Markt für Sonnenschutz, die USA, und stärkt so seine Präsenz in Nordamerika. Neben Nivea, Eucerin, Aquaphor und La Prairie wird Coppertone die fünfte Marke im Hautpflegeportfolio von Beiersdorf in Nordamerika. Bayer kann sich durch den Verkauf noch stärker auf den Ausbau seines Kerngeschäfts mit verschreibungsfreien Marken konzentrieren, heißt es.

Im Rahmen der Transaktion erwirbt Beiersdorf die weltweiten Produktrechte an Coppertone und übernimmt die rund 450 Mitarbeiter in den USA, Kanada und China – darunter Vertrieb und Marketing, Forschung & Entwicklung und weitere Bereiche – sowie das Produktionswerk in Cleveland/Tennessee.

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