Berentzen verdoppelt Konzernergebnis

Von Alexandra Stojic | Fotos: Unternehmen | Drucken

Der Getränkehersteller Berentzen hat im vergangenen Jahr sein Konzernergebnis von 2,6 auf 5,2 Millionen Euro verdoppelt. Besonders erfreulich seien die erreichten Steigerungen bei EBIT und EBITDA, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In allen Geschäftsbereichen plant Berentzen den Launch neuer Produkte. Dementsprechend rechne der Vorstand Oliver Schwegmann für das Geschäftsjahr 2019 insgesamt mit steigenden Umsatzerlösen und einer Ertragslage auf einem weitgehend ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2018.

Die Berentzen-Gruppe hat am Donnerstag ihren Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Darin bestätigt der Konzern seine am 5. Februar 2019 veröffentlichten vorläufigen Geschäftsergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr.

Demnach hat die Unternehmensgruppe Konzernumsatzerlöse in Höhe von 162,2 (2017: 160,4) Mio. Euro erzielt. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) wurde im Geschäftsjahr 2018 um 6,3 Prozent auf 9,8 (2017: 9,2) Millionen Euro gesteigert, das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) lag bei 17,3 (2017: 16,4) Millionen Euro. Die Berentzen-Gruppe erzielte insgesamt ein Konzernergebnis in Höhe von 5,2 (2017: 2,6) Millionen Euro. 

„Insgesamt blicken wir heute auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe und führt weiter aus: „Wir konnten bei unseren drei wesentlichen Erfolgskennzahlen Zuwächse erzielen. Das gibt uns Rückenwind für die weitere Geschäftsentwicklung“. Besonders erfreulich seien die erreichten Steigerungen bei EBIT und EBITDA. „Bei den Konzernumsatzerlösen hatten wir uns hingegen mehr vorgenommen“, so Schwegmann.

„Leider gab es einige Einzelfaktoren, die dafür gesorgt haben, dass wir unsere ambitionierten Wachstumspläne nicht vollständig umsetzen konnten.“ So habe sich im Segment Frischsaftsysteme die Markt- und Vertriebssituation im Geschäft mit Fruchtpressen in Frankreich und in den USA herausfordernd dargestellt.

Im Segment Alkoholfeie Getränke zeigte sich der Distributionsaufbau für die Marke Mio Mio in Süddeutschland weiterhin komplex, was zu Verzögerungen führte. „Dennoch verzeichneten wir mit Mio Mio auch im vergangenen Jahr erneut eine hervorragende Absatzzuwachsrate in Höhe von rund 40 Prozent bei zugleich proportional deutlich höherem Umsatzwachstum“, betont Schwegmann. „Das Geschäftsjahr 2018 war für uns in vielerlei Hinsicht ein Übergangsjahr. Wir haben intern zahlreiche prozessuale und strukturelle Änderungen vorgenommen und Investitionen getätigt“, so Schwegmann.

Das Geschäftsjahr 2019 werde an vielen Stellen ein Jahr der Umsetzung sein. „Wir haben bereits im Januar mit der größten Innovationsoffensive in der Geschichte der Berentzen-Gruppe begonnen und werden diese weiter fortsetzen“, verspricht Schwegmann. In allen Geschäftsbereichen würden in diesem Jahr eine Reihe echter Innovationen in die Märkte eingeführt. Dies umfasse unter anderem eine Vielzahl neuartiger Produktkonzepte im Segment Spirituosen sowohl bei den Markenspirituosen als auch bei den Handelsmarken. Im Segment Alkoholfreie Getränke werde neben weiteren Mio Mio-Sorten eine neue moderne Limonadenmarke präsentiert. Innovative Gerätetypen würden im Segment Frischsaftsysteme vor allem die Themen digitale Konnektivität und einfache Reinigung aufgreifen.

Dementsprechend rechne der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 insgesamt mit steigenden Umsatzerlösen und einer Ertragslage auf einem weitgehend ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2018. Die Konzernumsatzerlöse sollen auf einen Wert zwischen 164,7 und 173,4 Millionen Euro gesteigert werden. Konzern-EBIT und Konzern-EBITDA werden in einer Bandbreite von 9,0 bis 10,0 Millionen Euro bzw. 17,0 bis 18,8 Millionen Euro erwartet.

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