Henkell-Freixenet strebt 10 Prozent Marktanteil weltweit an

Von Marcelo Crescenti | Fotos: Henkell | Drucken
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    Darauf ein Glas: Der fusionierte Schaumwein-Konzern Henkell-Freixenet will wachsen.

Bis 2025 soll jede zehnte verkaufte Flasche Schaumwein auf der Welt von Henkell-Freixenet stammen – das nehmen sich die Top-Manager des fusionierten Konzerns vor. In Deutschland soll die Integration beider Unternehmen 2019 abgeschlossen sein.

Henkell-CEO Andreas Brokemper und Freixenet-Chef Pedro Ferrer blickten anlässlich eines Presseevents in Wiesbaden auf den Fusionsprozess zurück, der in die Henkell-Freixenet-Holding mündete. Es sei durchaus anspruchsvoll gewesen, alle Familienmitglieder des Freixenet-Eigentümerclans von der Übernahme durch Henkell zu überzeugen, die Verhandlungen zogen sich über fast drei Jahre hin. Nach dem abgeschlossenen Deal macht sich nun der entstandene größte Schaumweinproduzent der Welt daran, die Synergien zwischen beiden Unternehmen zu heben.

So seien bereits in Großbritannien, den USA und in den nordischen Ländern die jeweiligen Länderstrukturen zusammengebracht worden. Auch in Deutschland soll die Integration beider Marken bereits im Frühjahr 2019 perfekt sein. Von 71 Freixenet-Mitarbeitern, die in der deutschen Zentrale arbeiten, gehen 70 zu Henkell nach Wiesbaden - und einer in den Ruhestand. Im deutschen Vertrieb werden die jeweiligen Verkaufsgebiete verkleinert, damit der Markt besser abgedeckt werden kann.

Derzeit habe das Unternehmen weltweit einen Marktanteil von 8,5 Prozent gemessen am Ausstoß, sagt Henkell-Chef Brokemper. "2025 wollen wir die 10-Prozent-Marke erreichen." Vor allem im asiatischen Markt sieht Brokemper Chancen. Der Prosecco-Boom begünstige zudem das Geschäft der Marke Mionetto und Freixenet Prosecco.

Beide Unternehmen "ergänzen sich optimal", betont Brokemper – sowohl von der Produkt- als auch von der Marktseite. Daher sollen keine Entlassungen im großen Stil oder gar Fabrikschließungen vorgenommen werden. Der Gesamtkonzern beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter.

Mehr über Henkell-Freixenet lesen Sie in der Januar-Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel.

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