Lambertz-Gruppe: Bio ist ein Wachstumsmotor

Von Dominique Snjka | Fotos: Unternehmen/Stephan Rauh | Drucken
  • Printenhersteller Lambertz wächst nicht nur mit Dominosteinen, Printen und Lebkuchen, sondern auch mit neueren Segmenten wie Bio-Gebäck.

Die Lambertz -Gruppe schließt das zurückliegende Geschäftsjahr mit zufriedenstellenden Zahlen ab: Der Gebäckhersteller erwirtschaftete mit 666 Millionen Euro Gesamtumsatz ein Umsatzplus von 1,8 Prozent. Ein neues Segment sorgt für Wachstum.

Zufriedenstellende Zahlen für die Lambertz-Gruppe: Der Lebkuchen- und Printenhersteller erwirtschaftete mit 666 Millionen Euro Gesamtumsatz ein Umsatzplus von 1,8 Prozent. Kühle Temperaturen haben der Gruppe im Geschäftsjahr 2017/2018 Umsätze bei den Herbst-Artikeln knapp über Vorjahr.

Bei den Jahresartikeln erzielte Lambertz im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von ca. 2 Prozent. Nach wie vor sind die Bio-Artikel einer der Wachstums-Motoren im Lambertz-Sortiment. Lambertz sieht sich in Deutschland bei Bio-Gebäck als Marktführer. Verbraucher legten auch bei Genuss-Artikeln wie Gebäck immer mehr Wert auf gesunde Zutaten, Qualität und Herkunft. "Diese nachvollziehbaren Wünsche verbunden mit zusätzlichen Anforderungen der Handelspartner im Bereich Logistik, Verpackung und Ausstattung der Artikel nahm und nimmt Lambertz auf, wohlwissend, dass die Ware dadurch in der Herstellung teurer wird", heißt es.

Bei den Herbst- bzw. Lebkuchen-Artikeln spielten Bio-Produkte allerdings eine untergeordnete Rolle spielen. "Das zeitgemäße Thema Bio ist somit mit den Attributen Tradition und Lebkuchen schwer kombinierbar", so der Hersteller. Deshalb will Lambertz im Saison-Bereich künftig auf Bio-Produkte verzichten.Auch im Geschäftsjahr 2017/2018 steigerte Dr. Quendt seinen Umsatz. Trotz der bereits breiten und tiefen Distribution sei ein Plus von 6,2 Prozent auf 24,1 Millionen Euro erzielt worden.

Im Ausland wächst Lambertz derzeit kräftig: Lambertz Polonia steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2017/2018 um 8 Prozent auf 44,8 Millionen Euro. Im Stammland Polen wurden Umsatzsteigerungen bei allen großen Handelspartnern erzielt. Lambertz USA legte zweistellig um 12 Prozent auf 26,8 Millionen Euro zu. Das Umsatzplus wurde vor allem durch die Distribution bestehender Artikel bei neuen großen Handelspartnern erzielt.

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