LEH-Absatz: Run auf Hygieneartikel lässt nach

Von Sibylle Menzel | Fotos: Pixabay | Drucken

Der Absatz von ausgewählten Hygieneartikeln und Lebensmitteln normalisiert sich, meldet das Statistische Bundesamt. Die Nachfrage ist seit Inkrafttreten des Teil-Lockdowns zurückgegangen.

Seit dem Inkrafttreten des Teil-Lockdowns in Deutschland am 2. November 2020 ist die Nachfrage nach ausgewählten Hygieneartikeln und Lebensmitteln zurückgegangen. Wie eine Sonderauswertung experimenteller Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, lagen die Verkaufszahlen für die in der Corona-Krise bislang stark nachgefragten Hygieneprodukte wie Seife, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier in der 45. und in der 46. Kalenderwoche (2. November bis 14. November 2020) jeweils deutlich unter den Werten der beiden Vorwochen.

Lag der Absatz von Toilettenpapier in der 44. Kalenderwoche noch knapp doppelt so hoch (+84 %) wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate August 2019 bis Januar 2020, fiel er in der zweiten Novemberwoche sogar leicht unter den Vorkrisen-Durchschnitt (-13 %). Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln war in den genannten Kalenderwochen zwar ebenfalls mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Vorkrisen-Monate. An die drastisch erhöhte Nachfrage aus der Phase vor dem Lockdown im Frühjahr 2020 reichen die neuesten Verkaufszahlen jedoch nicht heran.

Ebenso hat sich die Nachfrage nach ausgewählten Lebensmitteln weitgehend normalisiert. So lag in der 46. Kalenderwoche beispielsweise der Absatz von Teigwaren, Backzutaten wie Mehl, Zucker und Hefe jeweils deutlich unter den zuvor beobachteten Veränderungsraten der 44. Kalenderwoche, als der aktuelle Teil-Lockdown unmittelbar bevorstand.

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