Parmesankäse: Export nach Deutschland sinkt

Von Martina Kausch | Fotos: Unternehmen | Drucken

Während der Umsatz bei Parmesankäse insgesamt steigt, sinkt der Export nach Deutschland. Das meldet das Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano, der Verband der Parmesanhersteller.

Zwar stieg der Umsatz der italienischen Parmesankäsereien 2018 im Vergleich zu 2017 um 8,3 Prozent und auch der Export legte um 5,5 Prozent zu, der Export nach Deutschland aber ging um 4,4 Prozent zurück. Dies berichtete Nicola Bertinelli, der Präsident des Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano.

Für das Jahr 2018 bezifferte Bertinelli den Gesamtumsatz der Hersteller von Formaggio Parmigiano Reggiano auf 2,4 Milliarden Euro. Zulegen konnten die Hersteller eben auch im Export, der 40 Prozent der Gesamtproduktion ausmacht.

Wichtigste Exportmärkte sind Frankreich mit einem Plus von 12,6 Prozent, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit einem Plus von 7,08 Prozent. Deutschland steht an dritter Stelle mit 9.471 Tonnen, hier ging der Umsatz aber um 4,4 Prozent zurück.

Mit Blick auf die ersten Monate 2019 sind nach Einschätzung des Consorzios die Hersteller von Parmigiano Reggiano wieder gut aufgestellt. Erwartet wird im laufenden Jahr eine Produktionsmenge von ca. 3,75 Millionen Käserädern, gegenüber 3,7 Millionen in 2018. Für Kommunikation und Marketing sind weltweit Investitionen des Consorzios von über 24 Millionen Euro geplant.

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