Paulaner profitiert von Absatzplus bei Mönchshof und Chiemseer

Von Mirko Jeschke | Fotos: Unternehmen | Drucken

Angesichts von Absatzsteigerungen bei den Marken Mönchshof, Chiemseer, Fürstenberg und Paulaner Spezi hat die Paulaner Brauerei Gruppe das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Ergebnisplus abgeschlossen.

Die zur Schörghuber Unternehmensgruppe gehörende Paulaner Brauerei Gruppe hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Umsatz- und Ergebniszuwachs abgeschlossen. Dies gab der Mutterkonzern an Dienstag bekannt. So konnte das im Joint Venture mit Heineken International geführte Unternehmen sein Absatzvolumen um 1,2 Prozent auf 8,16 Millionen Hektoliter (inklusive alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Lohnproduktion und Handelsware) steigern und lag damit eigenen Angaben zufolge deutlich über dem Durchschnitt des Gesamtmarktes (Deutschland: -1,9 Prozent, Bayern: -3,3 Prozent).

Zu der Entwicklung haben neben Preiserhöhungen im Inland vor allem Absatzsteigerungen bei den Marken Mönchshof, Chiemseer, Fürstenberg und Paulaner Spezi beigetragen. Mönchshof erhöhte seinen Absatz im Berichtsjahr um 8,1 Prozent auf 938.000 Hektoliter. Der Marktführer im Bügelverschlussflaschen-Segment erreichte dadurch einen Marktanteil von 25,0 Prozent. Der Absatz der Hellbiermarke Chiemseer wuchs um 11,8 Prozent auf 160.000 Hektoliter.

Im Inland wurden 4,71 (Vorjahr: 4,71) Millionen Hektoliter Bier abgesetzt – einschließlich alkoholfreiem Bier und Biermischgetränken, im Ausland waren es 1,33 Millionen Hektoliter (+0,7 Prozent). Das Wachstum ist vor allem den gesteigerten Exporten nach Russland, Spanien und China zuzurechnen. Der Anteil der Marke Paulaner am Export betrug dabei 1,05 Millionen Hektoliter.

Das Teilkonzern-EBIT der Paulaner Brauerei Gruppe belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 55,7 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreswert von 50,7 Millionen Euro.

Die Paulaner Brauerei Gruppe fungiert als Stammhauskonzern des Unternehmensbereichs Getränke der Schörghuber Unternehmensgruppe. Sie hält eine hundertprozentige Beteiligung an der Fürstlich Fürstenbergische Brauerei, an der Privatbrauerei Hoepfner und an der Privat-Brauerei Schmucker sowie 63,8 Prozent an der Kulmbacher Brauerei.

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