Plastikvermeidung: Rewe führt Mehrwegfrischenetz als Knotenbeutel-Alternative ein

Von Alexandra Stojic | Fotos: Unternehmen | Drucken

Der Kölner Handelsriese Rewe geht einen weiteren Schritt in Richtung Plastikreduzierung im Obst- und Gemüsesortiment. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland bundesweit Mehrwegfrischenetze eingeführt. Mit dieser Alternative zum Knotenbeutel haben die Kunden die Möglichkeit, Einwegplastik einzusparen.

Rewe erleichtert den Kauf von unverpacktem Obst und Gemüse: Zu diesem Zweck hat der Handelskonzern bundesweit Mehrwegfrischenetze eingeführt. Der Einführung vorausgegangen war im Oktober und November 2017 ein siebenwöchiger Test in mehr als 100 Rewe-Märkten, bei dem ein Vorgängermodell angeboten wurde. 

Die Mehrwegfrischenetze kosten im Zweierpack 1,49 Euro und werden zusätzlich zu den Knotenbeuteln angeboten. Der Kunde hat somit die Wahl. Wer sich für die Mehrwegalternative entscheidet, kann das Netz immer wieder zum Obst- und Gemüse-Einkauf in allen Rewe-Märkten verwenden.

Beim Abwiegen an der Kasse wird die entsprechende Tara des Netzes automatisch vom Warengewicht abgezogen. Dafür ist am Netz ein Barcode-Etikett fest angenäht, das vom Kunden deshalb auch nicht entfernt oder unkenntlich gemacht werden sollte. Darüber hinaus verfügt es über ein weiteres Etikett mit Verbraucherinformationen (u.a. Material- und Waschhinweise), das mittels Perforation einfach abtrennbar ist.

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