Warsteiner: Absatzrückgang im ersten Halbjahr

Von Sibylle Menzel | Fotos: Unternehmen | Drucken

Die Halbjahresbilanz von Warsteiner steht unter dem Einfluss von Corona: Die Brauerei meldet einen Absatzrückgang im In- und Ausland von über 16 Prozent.

In den ersten Monaten des Jahres lagen die Absätze von Warsteiner im Handel, in der Gastronomie und im Export noch über Plan, meldet die Brauerei. Mit dem Lockdown, der Schließung von Gastronomie und dem Ausfall von Veranstaltungen, wendete sich das Blatt: Im In- und Ausland verzeichnet die Warsteiner Brauerei im ersten halben Jahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Absatzrückgang von insgesamt 16,2 Prozent (Inland: –16,4 Prozent).

Dessen ungeachtet investierte die Warsteiner Brauerei in neue Technologien, in die Einführung von neuen Produkten sowie ins Marketing. Dazu gehört beispielsweise der Abschluss für eine mehrjährige Partnerschaft mit den Musikfestivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“– dort wird Warsteiner ab Sommer 2021 für mindestens fünf Jahre Hauptsponsor sein.

Im Ausland ergab sich für die Warsteiner Brauerei eine ähnliche Entwicklung (–15,2 Prozent). Seit einigen Wochen ziehe das Geschäft nun wieder spürbar an. Besonders erfreulich sei die Entwicklung im strategisch wichtigen Exportmarkt Russland sowie in den Niederlanden.

„Wir haben die Zeit genutzt, um unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und den erfolgreichen Restart vorzubereiten“, sagt Christian Gieselmann, Sprecher der Geschäftsführung. „Für weitere Wachstumsimpulse werden nationale Promotion-Aktionen und die Einführung der Halbliterdose von Warsteiner Brewers Gold im August sorgen.“ Zugleich wird auf das Online-Geschäft gesetzt. Hier konnte bereits über alle relevanten E-Commerce-Kanäle der Absatz in den vergangenen Monaten ausgebaut werden.

 

 

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