Coppenrath & Wiese-Management: "Schneller als der Markt"

Von Marcelo Crescenti | Fotos: Unternehmen | Drucken
  • Gut eingespieltes Duo: Marketingleiterin Dorothee Reiering-Böggemann und Geschäftsführer Peter Schmidt.

Coppenrath & Wiese bleibt Marktführer in der Kategorie Tiefkühlbackwaren und wächst nicht mehr nur mit Torten, sondern auch mit Brötchen und Desserts. Geschäftsführer Peter Schmidt und Marketingleiterin Dorothee Reiering-Böggemann über Produktinnovationen, Preisschlachten, die Zusammenarbeit mit Discountern und den Wert einer Marke.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des Unternehmens seit der Oetker-Übernahme vor vier Jahren?

Peter Schmidt: Sehr zufrieden. Wir haben seitdem unsere Position als Taktgeber im Markt für Tiefkühlbackwaren deutlich gestärkt. Die drei wesentlichen Ziele, die wir uns gesetzt haben, sind kontinuierliches Wachstum, Expansion der Fertigungskapazitäten und Ausbau der Marktposition. Bei allen drei sind wir gut unterwegs.

Was heißt das konkret?

Schmidt: Wir wachsen jedes Jahr organisch zwischen fünf und sieben Prozent. Dieses Jahr wird die Wachstumsrate sogar zwischen sieben und acht Prozent betragen. Bis 2022 steigt unsere Produktionskapazität insgesamt um 25 Prozent gegenüber 2017, denn wir sind dabei, sukzessive neue Fertigungslinien in Betrieb zu nehmen – insgesamt investieren wir 100 Millionen Euro. Im Inland wachsen wird durch Produktinnovationen, im Ausland durch die Erschließung neuer Märkte.

Welche Produktinnovationen sind genau gemeint?

Dorothee Reiering-Böggemann: Vor allem unsere Tiefkühlbrötchen haben innerhalb relativ kurzer Zeit einen bedeutenden Marktanteil erobert. Doch auch in anderen Bereichen helfen uns Innovationen weiter. Nehmen Sie zum Beispiel die gemischten Platten, zusammengesetzt mit Stücken aus verschiedenen Torten, oder die neu eingeführten tiefgekühlten Desserts. Wir setzen dabei auch auf internationale Trends, wie zum Beispiel Cheesecakes oder Produkte mit Salted Caramel.

Woher kommen die Ideen für neue Produkte?

Schmidt: Ausgangspunkt ist immer der Verbraucher und seine Bedürfnisse. Die Essgewohnheiten ändern sich. Kleinere Haushalte, Urbanisierung, das sind alles Trends, die...

Das komplette Interview lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel oder hier im E-Paper.

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