RUNDSCHAU Round Table: Vermarktung und Promotions in Zeiten von Corona

Von Marcelo Crescenti | Fotos: RUNDSCHAU | Drucken
  • "promotions" "POS" "corona" "UGW" "Round table"

    Virtuell zusammen: So sehen Round Tables in Corona-Zeiten aus.

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Wie vermarktet man Produkte und Marken in Zeiten von Abstand und Einlasskontrollen? Wie führt man Promotions durch? Darüber diskutierte die RUNDSCHAU-Redaktion mit Vertretern namhafter Marken – mit durchaus ermutigendem Ausgang.

In Zeiten von Corona hat die RUNDSCHAU ihre traditionellen Round Tables ins Internet verlegt.  Zusammen mit der Agentur UGW haben wir sieben Manager der Markenartikelindustrie, einen Händler und einen Immobilienspezialisten zu einer Videodiskussion über Vermarktung in Zeiten von Corona eingeladen.

Neben dem Edekaner Guido Empen und Sebastian Mensing, als Chef der MEKB GmbH für die Einkaufsbahnhöfe verantwortlich, nahmen Vertreter namhafter Markenunternehmen an der Diskussion teil. Sie reichen von Milupa und Gutfried über Nestlé Wagner und Iglo bis zu den Getränkespezialisten Pernod Ricard, Paulaner und PepsiCo.

Das Thema: Wie geht es mit der Vermarktung von Marken und mit Promotions nach der ersten Corona-Phase weiter? Welche Tools stehen den Marken kurz- und mittelfristig zur Verfügung? Wie sollten Marken in diesen Zeiten kommunizieren

Durch die Abstandsregelungen im Supermarkt seien viele Aufbauflächen für Promotions weggefallen, berichtet der Edekaner Guido Empen, Geschäfsführer Gebauer’s Aktiv-Märkte. Aktionsflächen etwa in den Eingangsanlagen der Märkte oder in der Vorkassenzone seien dem gestiegenen Bedarf nach Verkehrsfläche zum Opfer gefallen.

Trotzdem wollen die Markenartikler die Promotions nun wieder hochfahren. So will etwa Pernod Ricard eine Roadshow mit Verkostungsaktionen für die Marke Lillet, die im ersten Halbjahr 2020 abgesagt wurde, ab Juli wieder aufnehmen. „Natürlich werden wir unsere Promoter besonders schützen und in der ersten Phase der Aktion möglicherweise mit Samplings arbeiten“, sagt Teamleiter Trade Marketing Frank Serocka.

Weitere Erkenntnisse aus der Runde: In diesen Zeiten sollten Marken empathisch kommunizieren. So sagt etwa Deborah Schuler, Head of Channel Development beim Babynahrungshersteller Nutricia Milupa, man müsse als Marke besonders jetzt die Zielgruppe verstehen und den Konsumenten beistehen. Wer nur an den Umsatz denke, sei in Zeiten wie diesen auf dem Holzweg, meint sie.

Der Bericht über diese spannende Diskussionsrunde lesen Sie in der Juni-Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel oder hier im kostenlosen E-Paper.

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