Store-Check

Store-Check: Rewe Ahad – Mit Graffiti zum Markterfolg

Die Welt gehört den Mutigen: In Hamburg-Altona hat Rewe-Kaufmann Ahmad Ahad einen Markt eröffnet, der das Viertel belebt. Und gute Zahlen liefert.

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Von Martina Kausch | Fotos: Jörg Brockstedt

Zugegeben: Wenn man sich in Hamburg an der tristen Kreuzung Kieler Straße der Stresemannstraße nähert, erwartet man nicht viel Schönes. Altona-Nord eben, das stillgelegte Gelände der Holsten-Brauerei liegt unmittelbar gegenüber und beim Fotografieren wird die Reporterin gleich mal unfreundlich gefragt, was es denn hier so Interessantes gebe. Aber neben den bunt bemalten alten Hausfassaden fällt ein Neubau ins Auge. Als hier ein Rewe eröffnen sollte, war für Ahmad Ahad klar: Das ist mein Standort.

Was die Kunden schreiben

Dass der Markt ein Erfolg wird, war gerade an diesem Platz nicht garantiert. Andererseits: In dem Neubau gibt es Tiefgaragenparkplätze, ein Studentenwohnheim – und in der Nähe kaum Wettbewerber aus dem LEH. Zwei Monate nach der Eröffnung im September atmet Ahad durch und weiß: Es kann klappen. Die Zahlen übertreffen die Erwartungen, und in den sozialen Medien schreiben begeisterte Kunden ihre Erfahrungen nieder. Sie berichten durchweg positiv: „Schöner neuer Laden mit guter Auswahl und super netten Kassierern!

Alles frisch und lecker, kann mich nicht beschweren. Werde mich langsam, aber sicher durch das große Sortiment probieren“, heißt es von einem User. „Das Gemüse und Obst ist von sehr guter Qualität und nicht zerdrückt, wie ich es schon oft erlebt habe“, von einem anderen. Auch Außergewöhnliches bleibt nicht verborgen: „Besonders gefällt mir, dass es hier ein Regal mit südslawischen Produkten gibt.“

Und der junge Kaufmann kommt ebenfalls gut weg: „Der Herr Ahmad besorgt, wenn es geht, auch die Sachen. Also den Laden kann man echt empfehlen.“ Lediglich die Zahl der Fahrradstellplätze entspricht noch nicht ganz der Nachfrage, angesichts des Studentenwohnheims nebenan. Aber die Eröffnung war im September, also wird sich auch das noch einspielen. Positiv wird bemerkt, dass es eine Tiefgarage gibt, von der aus man direkten Zugang zum Markt hat.

Wappenfarbe und Wassertropfen

Rewe Ahad liegt in einem Neubau, der Eingang unter einem vorspringenden Gebäudeteil. Das hat den Vorteil, dass der Kaufmann hier einen schönen Eingangsbereich gestalten kann – und dies mit neuen propperen Austellern mit Obst, Gemüse und Blumen tut. Gleich fühlt man sich angesichts der etwas unbehausten Umgebung an einem positiven Ort. Die Fahnen weisen von Ferne auf den neuen Markt hin. Da stört es einfach nicht, wenn im Eingangsbereich die Decke außen noch ein paar ungeweißelte Flächen hat. Nach der Glastür in einem Vorraum fällt sofort der besondere Look des Markes auf. Betongrau alle Wände, die Versorgungsrohre grau unter der Decke hängend, gleich neben Leergutrücknahme und Waschbecken ein Regal mit Haushaltswaren.

Nach einer weiteren Glastür steht man nun im Markt und wird sofort von dem begrüßt, was hier das Charakteristische ausmacht. An den Wänden und der Decke große Graffitis, alle im gleichen Stil, in Rewe- und Hansestadtwappen-Rot-Weiß, oft bereichert mit blauen Wassertropfen- und Wellenmotiven. Passend, wir sind ...

 

Den kompletten Store-Check lesen Sie im E-Paper der aktuellen RUNDSCHAU-Ausgabe.

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