Rewe-Einkaufschef Moog: "Große Marken hatten früher eine stärkere Ausstrahlung als heute"

Von Marcelo Crescenti | Fotos: Rewe | Drucken
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    Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog.

Der Rewe-Einkaufsvorstand Hans-Jürgen Moog spricht im Exklusiv-Interview mit der RUNDSCHAU über die neue Rolle der Einkäufer, die Sinnhaftigkeit von Jahresgesprächen, Erwartungen an die Industrie und den Umgang mit Start-ups.

Im Interview mit der RUNDSCHAU betont Moog: Einkäufer ist aus meiner Sicht der beste Job in einem Handelsunternehmen, weil er so vielseitig ist." Daher sollten Einkäufer hochmotiviert sein, ein "Leuchten in den Augen" haben und für ihre Aufgabe brennen. "Natürlich benötigen sie auch Beharrlichkeit, Durchsetzungsvermögen und einen gewissen Wettkampfgeist. Es ist wie beim Sport: Man muss unbedingt als Erster ins Ziel kommen wollen."

Moog spricht im Interview auch über die Zusammenarbeit mit der Industrie - und zeigt sich oft enttäuscht: "Es ist es manchmal erschreckend, wie wenig Ahnung so mancher Vertreter der Industrie von Logistikprozessen oder von der eigenen Lieferperformance haben", betont der Chefeinkäufer. "Oft werden bloß leidenschaftslos repetitive Konzepte vorgetragen."

Der Manager, der auch in der Jury der ProSieben-Sendung "Das Ding des Jahres" sitzt, sieht eine Beruhigung in der Food-Start-up-Szene: "Irgendwann hat man gemerkt, dass die Kreativität Grenzen hat, es gab sehr viele ähnliche Produkte. Trotzdem wird man immer wieder durch neue Ideen überrascht, die ein großes Marktpotenzial haben."

Das komplette Interview mit Hans-Jürgen Moog, in dem er u.a. seine Meinung zu Jahresgesprächen, Preiserhöhungen und der Zusammenarbeit mit Marken äußert, lesen Sie in der August-Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel - als Print-Heft oder als E-Paper.

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