Auch Penny macht beim Tierwohl mit

Von Marcelo Crescenti | Drucken
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    Penny führte eine vierstufige Haltungskennzeichnung für Frischfleisch-Eigenmarkenartikel ein.

Penny führt eine vierstufige Haltungskennzeichnung für Frischfleisch-Eigenmarkenartikel ein. Damit folgt die Rewe-Tochter dem Beispiel weiterer Discounter wie Kaufland, Lidl und Netto, die ebenfalls Tierwohl-Maßnahmen angekündigt haben.

Die Umsetzung der Kennzeichnung für Schwein-, Rind-, Puten- und Hühnerfleisch erfolgt bei Penny ab sofort schrittweise in allen Märkten und soll Ende 2018 abgeschlossen sein. Jochen Baab, Bereichsvorstand Handel Deutschland und Geschäftsführer Rewe Group Buying, erklärte dazu: "Die Kennzeichnung ist angelehnt an die aus der Branche bereits bekannten Haltungskriterien. Wir möchten damit für die Kunden eine größtmögliche Transparenz und Einheitlichkeit im Discountumfeld schaffen."

In der Tat haben sich bereits Discounter wie Netto, Lidl und Kaufland einen Haltungskompass zugelegt. Somit sind sie dem offiziellen Tierwohl-Label der Bundesregierung zuvorgekommen, das in Zukunft eingeführt werden soll.

Das vorgestellte Modell der Kennzeichnung umfasst bei Penny vier Stufen. Sie reichen von der reinen Erfüllung gesetzlicher Anforderungen bis hin zum Bio- bzw. Premium-Standard. "Dessen ungeachtet werden wir uns weiter aktiv daran beteiligen, dass es ein übergeordnetes Siegel mit branchen-einheitlichen Kriterien gibt."

Die vier Stufen im Einzelnen:

  1. Stallhaltung, Tierhaltung nach gesetzlicher Vorgabe.
  2. Stallhaltung Plus, Tierhaltung mit mehr Bewegungsfreiheit.
  3. Tierwohl Plus, Tierhaltung mit Zusatzfläche.
  4. Bio, Tierhaltung nach EU-ÖKO-Verordnung / Premium, Tierhaltung mit Auslauf

 

 

 

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