Coca-Cola investiert erneut Millionen in Mannheim

Von Mirko Jeschke | Fotos: Coca-Cola | Drucken

Coca-Cola European Partners Deutschland investiert in diesem Jahr rund 30 Millionen Euro in eine neue Glas-Mehrweganlage in Mannheim. Sie hat eine Kapazität von bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde.

Das Getränkeunternehmen Coca-Cola European Partners Deutschland investiert an seinem Mannheimer Werk in diesem Jahr rund 30 Millionen Euro in eine neue Glas-Mehrweganlage. Bereits 2018 hat der Standort eine neue Einweglinie erhalten, womit Coca-Cola in zwei Jahren rund 50 Millionen Euro in Mannheim investiert.

„Wir befinden uns in einem Technologie-Wandel. Die Investitionen der letzten zwei Jahre sind die höchsten seit der Gründung des Werkes. Damit steigt der Stellenwert unseres Standorts im Produktionsnetzwerk von Coca-Cola“, sagt Betriebsleiter Wolf-Dieter Bethlehem.

Läuft alles nach Plan, geht die neue Produktionslinie im Herbst in Betrieb. Sie wird die zweite von drei Anlagen im Werk sein, die auf moderne Technologien setzt: „Eine Besonderheit ist die geplante vollautomatische Leergutsortierung auf der Fläche eines Fußballfeldes. Sie sortiert das Leergut weitgehend automatisch sortenrein – bei einer sehr hohen Leistung von 100.000 Flaschen pro Stunde. Damit wird die neue Abfüllanlage jederzeit mit Leergut versorgt“, so Bethlehem.

Die neue Anlage hat eine Kapazität von bis zu 60.000 Glas-Mehrwegflaschen pro Stunde. Sie wird kohlensäurehaltige Getränke abfüllen und damit von Mannheim den Südwesten Deutschlands mit Getränken in Glas-Mehrwegflaschen versorgen. Produziert werden unter anderem Coca-Cola, Fanta, Sprite und mezzo mix sowie die zuckerfreien Varianten - in 0,2 Liter, 0,33 Liter und 0,5 Liter Glasflaschen. 2018 wurden in Mannheim rund 22 Millionen Kisten Getränke abgefüllt.

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