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ISM 2021 findet "safe" statt

Die Messe-Branche ist bereit für den Re-Start: Die Internationale Süßwarenmesse wird vom 31. Januar bis 3. Februar 2021 in Köln ihre Tore öffnen – mit einem umfassenden Maßnahmenpaket für einen sicheren Ablauf.

ISM 2021 findet "safe" statt
Von Sibylle Menzel | Fotos: Koelnmesse

Rund vier Monate vor der Eröffnung der 51. Internationalen Süßwarenmesse (ISM) Ende Januar 2021 in Köln beeinträchtigt COVID-19 das Leben und die Wirtschaft immer noch stark. Der Anmeldestand für die weltweit größte Fachmesse für Süßwaren und Snacks und die zeitgleich stattfindende Zuliefermesse ProSweets Cologne ist aber durchaus positiv: 77 Prozent der gesamten Veranstaltungsfläche sind vermietet, auch 33 Neuaussteller aus 23 Ländern werden begrüßt.

Um den Ablauf der Messetage sicher zu gestalten, stellt die Koelnmesse ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, um Fachbesucher und Aussteller gleichermaßen zu schützen:

Fachbesucher:
Der Ticketverkauf findet ausschließlich online statt. Die Tickets sind mobil verfügbar und ermöglichen einen kontaktlosen Zutritt. Im Rahmen des Ticketkaufs wird zudem eine Vollregistrierung aller Teilnehmer vorgenommen. Zu den weiteren Vorsichtsmaßnahmen gehören Desinfektionsspender an allen wesentlichen Stellen im Gelände, die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Sanitäranlagen und anderen Kontaktflächen sowie der Einsatz von hochmodernen Lüftungsanlagen. Für alle Messeteilnehmer gilt eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht - mit Ausnahme der Sitzplätze z. B. an Messeständen oder in der Gastronomie.

Aussteller:
Auf der Website der Koelnmesse gibt es einen Leitfaden, der konkrete Vorgaben zum Standbau beinhaltet. Eine normale Standgestaltung mit entsprechender Dekoration ist möglich. Auch die Zahl der Besucher an den einzelnen Ständen ist nicht reglementiert, solange an dem Messestand Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen den Besuchern bzw. dem Personal des Austellers gewährleistet sind. Produktinformationen unmittelbar an der Standgrenze sind unter Umständen nur eingeschränkt möglich, um Bewegungsmöglichkeiten in den Gängen rund um den Stand aufrechtzuerhalten und Menschenansammlungen zu vermeiden.

Verkostung:
"Grundsätzlich sind Verkostungen am Messestand möglich und können entweder im Rahmen einer Besprechung an einem Tisch oder in Form von Geschmacksproben am Info-Counter erfolgen. Hier gilt allerdings, dass sowohl verpackte als auch unverpackte Geschmacksproben nur vom Standpersonal unter Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften ausgegeben werden dürfen," erklärt Anne Schumacher, Geschäftsbereichsleiterin Ernährung und Ernährungstechnologie der Koelnmesse.

Virtuelle Kontaktaufnahme:
Ergänzend zur physischen Messe wird eine neue Online-Plattform für registrierte Aussteller und Fachbesucher angeboten. Mit „Matchmaking 365+“ können Aussteller der ISM damit auch Fachbesucher unabhängig vom physischen Messetermin der ISM 2021 erreichen. Neben den herkömmlichen Formen der Kontaktaufnahme ermöglicht die Plattform auch virtuelle Meetings per Video, Chat oder Audio. Auch Produktpräsentationen sowie Neuheiten können innerhalb eines digitalen Aussteller-Showrooms in Form von Text, Bild oder Video-Inhalten präsentiert werden. Der Zugang ist für registrierte Fachbesucher kostenlos.

Messe-Info:
Auf ihrer Website stellt die Koelnmesse unter dem Hashtag #B-SAFE4business das Maßnahmenpaket vor. Unter den vier Überschriften „visit safe“, „show safe“, „meet safe “ und „stay safe“ sind alle Maßnahmen zum Schutz von Ausstellern und Fachbesuchern zusammengefasst. www.ism-cologne.de/die-messe/ism/re-start-koelnmesse/

 

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