Rossmann: Umsatz legt in Deutschland zu

Von Sibylle Menzel | Fotos: Unternehmen | Drucken

Der Drogeriekonzern Rossmann schließt das Geschäftsjahr 2020 in Deutschland mit einem Umsatzplus von rund fünf Prozent auf 7,33 Milliarden Euro ab. Die Auslandsgesellschaften entwickelten sich schwächer.

Insgesamt hat der Rossmann-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr mit 10,35 Milliarden Euro ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent erzielt. Während die Auslandsgesellschaften stärker durch die Corona-Pandemie betroffen waren, konnte Rossmann die Geschäfte in Deutschland steigern: In Deutschland wuchs der Umsatz um 4,7 Prozent auf 7,33 Milliarden Euro (Vorjahr: 7 Mrd. Euro). Dabei fällt das Umsatzwachstum auf Nettobasis aufgrund der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung mit 1,4 Prozent höher aus als das Bruttowachstum.

Die Auslandsgesellschaften (Polen, Ungarn, Tschechien, Türkei, Albanien, Kosovo und Spanien) waren unterschiedlich stark von Schließungen durch die Corona-Pandemie betroffen und verzeichneten, ohne Berücksichtigung von Währungsergebnissen, einen Umsatzanstieg von zwei Prozent auf 3,02 Milliarden Euro (Vorjahr: 3 Mrd. Euro).

Für das neue Geschäftsjahr 2021 legt der Konzern das Investitionsvolumen bei 200 Millionen Euro fest. Geplant ist die Eröffnung von 195 Filialen – davon 75 in Deutschland. Aktuell betreibt Rossmann 2.233 Märkte in Deutschland, im Ausland 2.011.

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