Schloss Wachenheim wächst um vier Prozent

Von Mirko Jeschke | Fotos: Unternehmen | Drucken
  • Laut Vorstandssprecher Oliver Gloden hat Schloss Wachenheim seine Position als einer der bedeutendsten Schaum- und Perlweinhersteller in Europa weiter gefestigt.

Der Umsatz bei Schloss Wachenheim ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um knapp vier Prozent auf rund 337 Millionen Euro gestiegen. Dabei wurde im deutschen und französischen Teilkonzern jeweils ein Absatzrückgang ausgewiesen, wohingegen die Entwicklung in Ostmitteleuropa sehr positiv verlief. Das operative Ergebnis blieb insgesamt leicht unter dem Vorjahr.

Der Schaum- und Perlweinhersteller Schloss Wachenheim hat im Geschäftsjahr 2018/19 (30.6.) einen Gesamtumsatz von 337,2 Millionen Euro und damit ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet. „Mit unseren konzernweit starken Marken und innovativen Produkten haben wir auch in diesem Geschäftsjahr die Märkte belebt. Damit konnten wir unsere Position als einer der bedeutendsten Schaum- und Perlweinhersteller in Europa weiter festigen“, so Vorstandssprecher Oliver Gloden.

Laut dem Unternehmen beeinflussten auf der Beschaffungsseite vor allem hohe Weinpreise aufgrund der geringen Erntemengen 2017 die Geschäftsentwicklung. Die daraus resultierenden Preiserhöhungen für zahlreiche Produkte sowie ein rückläufiges Geschäft mit Handelseigenmarken führten im deutschen und französischen Teilkonzern zu einem Absatzrückgang von 6,8 Prozent bzw. 5,1 Prozent. Sehr positiv verlief dagegen die Entwicklung in Ostmitteleuropa mit einem Absatzplus von 6,2 Prozent. Konzernweit lag die Anzahl der verkauften Flaschen – umgerechnet in durchschnittliche 1/1-Flaschen – mit 220,7 Millionen leicht unter dem Vorjahresniveau (224,4 Millionen).

Im deutschen Teilkonzern stieg der Umsatz leicht auf 113,6 Millionen Euro (Vorjahr: 112,6 Millionen Euro) – trotz eines Rückgangs der verkauften Zahl an Flaschen. Diese blieb mit 79,1 Millionen um 6,8 Prozent unter den Verkäufen des Geschäftsjahres 2017/18. Hier haben sich die notwendig gewordenen Preiserhöhungen, aber auch ein rückläufiges Handelseigenmarkengeschäft bemerkbar gemacht. Impulse konnte das Unternehmen insbesondere bei entalkoholisierten Sekten und Weinen setzen.

Das operative Ergebnis (EBIT) von Schloss Wachenheim nahm aufgrund gestiegener Personal- und Sachkosten von 23,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 23,0 Millionen Euro ab. Der Konzernjahresüberschuss lag mit 16,0 Millionen Euro ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert (16,4 Millionen Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 rechnet der Vorstand konzernweit mit einem leichten Plus bei Absatz und Umsatz – auch durch die im August 2019 übernommene Pieroth Retail GmbH mit 18 Weinfachgeschäften in Deutschland sowie die jüngst akquirierte Marke Sange de Taur in Rumänien. Daneben wird ein stabiles operatives Ergebnis prognostiziert.

Zurück

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren ...