Außereuropäisches Geschäft verhilft Nestlé zu Wachstum

Von Dominique Snjka | Fotos: Unternehmen | Drucken
  • Nestlé wächst, insbesondere in China und den Vereinigten Staaten konnte der Konzern zulegen.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 91,4 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftet. Beflügelt hat das Wachstum der Erfolg des Konzerns in China und den Vereinigten Staaten. Dennoch will der Konzern sich sein Portfolio genauer anschauen.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 91,4 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftet. Das organische Wachstum lag bei 3 Prozent. Die positive Entwicklung wurde laut Konzernbericht durch ein stärkeres Wachstum in den USA und China gestützt. "Wir sind mit den 2018 erzielten Fortschritten zufrieden. Alle Finanzkennzahlen haben sich deutlich verbessert", sagt Nestlé-CEO Mark Schneider. In der Region Nord- und Südamerika erzielte der Konzern ein organisches Wachstum von 2 Prozent. Der Umsatz lag bei 31 Milliarden Schweizer Franken. In Europa, dem Mittleren Osten und Nordafrika legte das organische Wachstum um 1,9 Prozent zu. Dort erwirtschaftete Nestlé einen Umsatz von 18,9 Milliarden Schweizer Franken.

Auch im Geschäft mit Säuglingsnahrung verbuchte Nestlé Zuwächse. Auch die Produkte für Heimtiere, Kaffee und Nestlé Health Sience hätten mit anhaltendend hohem Wachstum einen erheblichen Beitrag geleistet. Vergangenes Jahr hat der Konzern Zukäufe und Veräußerungen im Wert 14 Milliarden Schweizer Franken getätigt. So hat Nestlé die Starbucks Lizenz und Atrium Innovations, einen kanadischen Hersteller von Gesundheitsprodukten, übernommen. Veräußert wurde das amerikanische Süßwarengeschäft und das Versicherungsunternehmen Gerber Life Insurance.

Der Konzern will sein Portfolio weiterhin auf Rentabilität prüfen. Für die Sparte Nestlé Skin Health will der Konzern strategische Optionen prüfen. Das gilt auch für den Fleischwarenhersteller Herta. Der Konzern plant eine Veräußerung des Herta Charcuterie-Geschäfts.

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