Digitalisierung: Voraussetzungen fehlen in gut jedem zweiten Markt

Von Nilofar Eschborn | Fotos: Pexels | Drucken

Digitalisierung – ein großes Wort, das viele Märkte auf die Agenda gesetzt haben. Doch eine Studie des Start-ups Responsive Acoustics (ReAct) zeigt, dass in gut jedem zweiten Supermarkt die technischen Voraussetzungen dazu fehlen. Ein Grund, weshalb der Digitalisierungsprozess langsamer voranschreitet als geplant.

In 54 Prozent der Supermärkte fehlt es an technischen Voraussetzungen für Maßnahmen zum Zweck der Digitalisierung. Zu diesem Ergebnis kommt das auf Klang- und Kommunikationskonzepte spezialisierte Start-up Responsive Acoustics (ReAct) im Rahmen der Studie Supermarkt der Zukunft, in der Inhaber, Geschäftsführer und Marktleiter aus dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel befragt wurden. „So verfügen viele Supermärkte über eine zu langsame Internet-Verbindung oder auch eine mangelhafte WLAN-Ausleuchtung ihrer Fläche“, sagt Geschäftsführer Manuel Tessloff. Er betont, dass man zwar für das Thema Netzgeschwindigkeit bestimmt vielerorts die Politik verantwortlich machen könne, für die WLAN-Ausleuchtung allerdings nicht.

Zudem zeigt die Studie, dass 43 Prozent der Führungskräfte im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht in der IT-Abteilung ihres Unternehmens arbeiten, nach eigenen Angaben das Wissen zum Thema Digitalisierung fehlt. Doch auch in der IT-Abteilung selbst sehen vier von zehn Studienteilnehmern Kapazitätsprobleme. Knapp ein Drittel vermutet darüber hinaus, dass es auch hier an erforderlichen Kompetenzen mangelt.

Mehrheit der Belegschaft hat Angst vor Veränderungen

Ein weiterer Faktor, der das Voranschreiten von Digitalisierungsprozessen ins Stocken bringt, ist die Angst. Genauer haben 60 Prozent der Belegschaft Angst vor den Veränderungen, die mit der Digitalisierung im Lebensmitteleinzelhandel einhergehen. Anstehende Veränderungsprozesse sollten deshalb stets gut geplant sein und auch den daraus resultierenden Nutzen für die Mitarbeiter - darunter weniger Stress und eine geringere körperliche Belastung - in den Vordergrund stellen, rät ReAct.

Das Start-Up stellt an dieser Stelle auch seine Service-Leistungen heraus, die es dem deutschen Lebensmittelhandel als technische Unterstützung auf dem Weg hin zur Digitalisierung bietet. Hierzu zählt die Software as a Service Plattform „Call to Action“ – eine In Store-Kommunikationslösung, die Mitarbeiter effektiv untereinander kommunizieren lässt und für Transparenz von Prozessen auf der Fläche sorgt.

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