HDE erwartet über 100 Milliarden Euro Umsatz im Weihnachtsgeschäft

Von Nilofar Eschborn | Fotos: RUNDSCHAU | Drucken
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    Stefan Genth (HDE) verkündet die Prognose für das Weihnachtsgeschäft sowie den Jahresumsatz des Handels.

Rosige Aussichten für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft: Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass der Handel in den letzten beiden Monaten dieses Jahres über 100 Milliarden Euro einnehmen wird. Die Prognose geht aus einer aktuellen Trendbefragung des Verbandes unter 250 Einzelhandelsunternehmen hervor.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet damit, dass der Handel im November und Dezember insgesamt 102,4 Milliarden Euro einnehmen wird. Das entspricht einem Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Online-Umsätze werden im Weihnachtsgeschäft bei 14,7 Milliarden Euro liegen, was im Vorjahresvergleich einem Plus von 10,5 Prozent entspricht. Insgesamt erzielt der Internethandel rund ein Viertel und der stationäre Handel rund ein Fünftel seines Jahresumsatzes in diesen beiden Monaten.

Die Befragung zeigte allerdings auch, dass es durchaus Erwartungsunterschiede zwischen großen und kleinen Handelsunternehmen gibt: „Kleinere Unternehmen sind deutlich zurückhaltender, während größere Händler mehrheitlich von besseren Geschäften als im Vorjahr ausgehen“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Eine repräsentative Umfrage unter 1.500 Verbrauchern zwischen 14 und 69 Jahren, die der HDE in Auftrag gegeben hat, hat zudem ergeben, dass Verbraucher dieses Jahr zum Weihnachtsfest 20,5 Milliarden Euro für Geschenke ausgeben wollen. Am meisten ausgegeben wird zwar für Geldgeschenke, Gutscheine und Spielzeug, doch am häufigsten landen Lebensmittel als Geschenk im Einkaufskorb. Während insgesamt 49,8 Prozent der Verbraucher Geschenke aus dieser Warengruppe kaufen, tut es rund die Hälfte (24,9 Prozent) inzwischen online.

HDE erhöht Jahresprognose auf ein Plus von 3,2 Prozent

Aufgrund der anhaltend stabilen Verbraucherstimmung hat der HDE außerdem seine Jahresprognose für 2019 auf ein Plus von 3,2 Prozent angehoben. Der Umsatz steigt demnach auf 543,7 Milliarden Euro. Anfang des Jahres ist der Verband noch von einem 2-prozentigen Umsatzplus ausgegangen. Doch da der allgemeine gesamtwirtschaftliche Abwärtstrend mit einem leicht gesunkenen Bruttoinlandsprodukt bisher keine Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung zu haben scheint, zeigt sich der Verband in der Prognose nun zuversichtlicher.

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