Karlsberg weist für 2017 Umsatzrückgang aus

Von Mirko Jeschke | Fotos: Mirko Jeschke, Karlsberg | Drucken
  • Martin Adam (CFO, Karlsberg Holding), Christian Weber (CEO, Karlsberg Holding), Markus Meyer (Geschäftsführer, Karlsberg Brauerei), Dr. Hans-Georg Eils (COO, Karlsberg Holding), Andreas Gaupp (Geschäftsführer, Teinacher/Krumbach Mineralbrunnen, v.l.n.r.).

Ein strategisch forcierter Mengenabbau ertragsschwacher Handelsmarkengeschäfte im europäischen Ausland führte bei Karlsberg im letzten Jahr zu einem klaren Umsatzrückgang. Im Markengeschäft verzeichnete die Brauerei dagegen ein leichtes Wachstum.

Der Umsatz der Karlsberg Brauerei ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 aufgrund des strategisch forcierten Mengenabbaus ertragsschwacher Handelsmarkengeschäfte im europäischen Ausland wie erwartet um 22,7 Prozent auf 123,1 Millionen Euro zurückgegangen. Im Markengeschäft mit den strategischen Marken Karlsberg und Mixery sowie dem Partnermarkengeschäft konnte der Umsatz dagegen um 3,8 Prozent auf 65,9 Millionen Euro gesteigert werden.

Angesichts temporärer Containerengpässe und Transportkostensteigerungen im Asiengeschäft sowie einer noch nicht vollständigen Realisierung des begonnenen Kostensenkungsprogramms lagen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 5,4 Millionen Euro (8,1 Millionen Euro) sowie der Jahresüberschuss mit 0,8 Millionen Euro (4,8 Millionen Euro) jeweils unter Vorjahresniveau.

Für das laufende Jahr rechnet Karlsberg mit einem Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich. Durch verschlankte Produktionsabläufe und gleichzeitige Umsatzsteigerungen strategischer Marken soll das um Sondereffekte bereinigte EBIT gegenüber dem Vorjahr im unteren zweistelligen Prozentbereich gesteigert werden.

Christian Weber, Generalbevollmächtigter der Karlsberg Brauerei: „Mit unserem wichtigsten strategischen Ziel, der Entwicklung unseres Markengeschäfts, sind wir auch in 2017 weiter vorangekommen. Unsere Strategie zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragskraft unserer Brauerei haben wir in 2017 weiter konsequent fortgesetzt. Der Mengenabbau ist abgeschlossen und wir werden in den kommenden Jahren von den dadurch erzielten Kosteneinsparungen profitieren.“

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