Kaufland kooperiert mit „Too Good To Go“

Von Mirko Jeschke | Fotos: Unternehmen | Drucken

Kaufland arbeitet an fünf Standorten ab sofort mit der Lebensmittelretter-App „Too Good To Go“ zusammen, um die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen. Dabei haben Kunden die Möglichkeit, Lebensmittel in Kaufland-Imbissen kurz vor Ladenschluss online zu einem vergünstigten Preis zu erwerben.

Im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln haben der Neckarsulmer Lebensmittelhändler Kaufland und die Lebensmittelretter-App „Too Good To Go“ eine Kooperation gestartet. „Too Good To Go“ ist darauf spezialisiert, Lebensmittel kurz vor Ladenschluss online zu einem vergünstigten Preis anzubieten und damit vor der Mülltonne zu retten. Hier setzt auch die neue Partnerschaft mit Kaufland an: „Speisen, die kurz vor Ladenschluss in den Kaufland-Imbissen ausgewählter Filialen noch nicht verkauft wurden, können von interessierten Kunden als eine Art ‚Wundertüte‘ erworben werden“, so Fabian Schinke, bei Kaufland zuständig für die Handelsgastronomie. Die Waren, die normalerweise rund 10 Euro kosten würden, werden bei „Too Good To Go“ für 3 Euro verkauft. Dafür erhält der Käufer ein kleines Paket mit Imbissartikeln, beispielsweise Bratwürsten, Bockwürsten, Hot-Dogs, Leberkäse, Steaks oder Schnitzel.

Aktuell bietet Kaufland den Service der App „Too Good To Go“ an den Imbissen von fünf Filialen an: In Aachen, Bad Dürrheim, Bad Kreuznach, Heidelberg-Rohrbach und Oranienburg. Unternehmensangaben zufolge können sich Kunden ganz einfach an der Lebensmittelrettung beteiligen: Nach Download der App kann der Kunde das Angebot auswählen. Bezahlt wird ebenfalls über das Handy. Mit dem Kaufbeleg holt der Kunde fünfzehn Minuten vor Ladenschluss die Bestellung am Kaufland-Imbiss ab.

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