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Rewe erhöht Sicherheit und entschuldigt sich bei Kunden

Die Rewe Group erhöht als Konsequenz des Hackerangriffs auf die Server eines ihrer Dienstleister die Sicherheitsstandards, teilt das Unternehmen mit. Derzeit werden sämtliche kundenbezogenen Dateien mit Angaben wie Name, E-Mail-Adresse oder Passwort, die außerhalb des Netzwerkes der Rewe Group auf Servern von Dienstleistern gespeichert sind, verschlüsselt.

Das eigentliche Netzwerk der Rewe Group sei von dem Angriff nicht betroffen gewesen. Sämtliche bisherigen Analysen der Server des Dienstleisters zeigen, dass keine weiteren personenbezogenen Daten heruntergeladen wurden, heißt es von Seiten der Rewe.

„Rewe entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die Verunsicherung und die Unannehmlichkeiten, die ihnen durch diesen Hackerangriff entstanden sind“, sagt Lionel Souque, der im Vorstand der Rewe Group verantwortlich für die Rewe-Märkte ist. Rewe hat zudem Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Im Zuge der laufenden Verschlüsselung wird es weiterhin zu Offline-Stellung oder zu Nutzungseinschränkungen der Rewe Internet-Seiten kommen.

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Gut informiert durch die Krise