Studie: Verbrauchermarken nutzen Social Media nicht richtig

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Große Verbrauchermarken nutzen die Möglichkeiten von Facebook & Co nicht aus. Obwohl Unternehmen Social Media als wichtige Priorität für 2012 ausgemacht haben, konnten die meisten von ihnen nach wie vor keine wirkliche Interaktion mit ihren Kunden etablieren, so die Ergebnisse einer A.T. Kearney-Studie

Die meisten Marken nutzen Facebook stattdesssen vorrangig für bloße Einweg-Kommunikation. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney, in der zum zweiten Mal die Facebook-Auftritte der weltweit 50 größten Marken untersucht wurden.

Neben dem Maß an Verbraucherinteraktion wurden die Online-Unternehmenstransparenz sowie die Reaktionsbereitschaft der Unternehmen untersucht. Im Untersuchungszeitraum Dezember 2011 haben von den 48 Marken, die über ein Facebook-Profil verfügen, 27 auf keine einzige Kundenrückmeldung reagiert. 38 von 48 Unternehmen haben immer noch Company-Only oder Company-Filtered Walls. 94 Prozent der Unternehmen schließlich führen Besucher auf eine Seite mit Einweg-Kommunikation.

Der Jahresvergleich zeigt, dass sich die wichtigsten Markenunternehmen nach wie vor schwer tun, Social Media im Spektrum der Unternehmenskommunikation anzunehmen. Im Gegensatz dazu jedoch hat die Menge der Online-Nachrichten von Kunden sehr stark zugenommen, was auf die zunehmend wichtige Rolle von Social Media als Kommunikationsinstrument hinweist.

Immer stärker weisen die User darauf hin, welche Art von Interaktion sie erwarten. Mit der "Gefällt mir"-Schaltfläche von Facebook als einem Indikator zeigte die neue Studie, dass den Verbrauchern persönliche Unternehmens-Posts durchschnittlich zweieinhalb Mal mehr "gefallen" als alle anderen Arten von Unternehmens-Posts zusammen.
Trotz dieser Tatsache jedoch würden Unternehmen nicht annähernd so viele persönliche Nachrichten posten wie werbliche oder externe Posts - 61 Prozent der im Rahmen der Studie überprüften Unternehmens-Posts waren werblicher oder externer Natur, nur 13 Prozent waren persönlich.

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