Too Good To Go bringt "Oft länger gut"-Label in die Märkte

Von Nilofar Eschborn | Fotos: Unternehmen | Drucken

Die Initiative Too Good To Go will der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten mit einem neuen Produkt-Label entgegenwirken. Der Schriftzug „Oft länger gut“ soll in der Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) platziert werden und den Verbraucher dafür sensibilisieren, dass Lebensmittel nach dem Ablauf dieses Datums durchaus noch genießbar sein können.

Too Good To Go hat mit dem „Oft länger gut“-Label eine bundesweite Zusatzerklärung für das MHD ins Leben gerufen, um der Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten entgegenzuwirken. Es soll Produkten wie Joghurt, Milch, Kokosöl, Limonade, Tee, Bier, Müsli und Schokolade zum Einsatz kommen.

Nach Angaben der Lebensmittelretter haben bereits über 25 Lebensmittelhersteller und Handelspartner zugesagt, den Hinweis auf ihren Produkten zu platzieren. Auf Handelsseite sind es Alnatura, die Bio Company, Dennree, der Dm-Drogerie-Markt, Lidl, Kaufland, Penny und Tegut; auf Herstellerseite gehören unter anderem Arla Foods, Bürger, Danone, Mymuesli sowie Unilever zu den Partnern.

„Wir freuen uns, dass wir so viele wichtige gesellschaftliche Kräfte und Akteure mit der Kampagne bündeln. Gemeinsam wollen wir die Verbraucher für mehr Lebensmittelrettung bei ihnen zu Hause sensibilisieren“, sagt Laure Berment, Geschäftsführerin von Too Good To Go. Die Lebensmittelverschwendung lasse sich am besten angehen, wenn alle an einem Strang ziehen, ist sie überzeugt. „Unsere bisherigen Partner werden in ihrer Vorreiterrolle weitere Unternehmen inspirieren, mit diesem einfachen Schritt konkreten Impact zu schaffen.”

Privathaushalte verschwenden am meisten Lebensmittel

Too Good To Go betont, dass 52 Prozent der Lebensmittelverschwendung in Deutschland in Privathaushalten stattfindet. Das entspricht 6,2 Millionen Tonnen an verschwendeten Lebensmitteln pro Jahr. Unter anderem sind es Fehlinterpretationen des MHD, die dazu beitragen. Das „Oft länger gut“-Label soll nun die Verbraucherwahrnehmung der Haltbarkeit nachhaltig ändern.

Ergänzend zur Einführung des Labels im Handel hat Too Good To Go ein Erklärvideo mit Christian Rach produziert. Darin gibt der TV-Koch Tipps zum Herausfinden der tatsächlichen Haltbarkeit von Lebensmitteln.

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