Kaufland startet mit Kräuteranbau in eigenen Filialen

Von Nilofar Eschborn | Fotos: Unternehmen | Drucken

Kaufland kooperiert mit dem Berliner Farmingnetzwerk Infarm, um ab sofort Kräuter in den eigenen Filialen anzubauen. Den Start macht die Filiale in Neckarsulm, weitere Standorte sollen folgen.

Der Großflächendiscounter Kaufland hat sich mit dem Farmingnetzwerk Infarm zusammengetan, um ab sofort Kräuter direkt in den eigenen Filialen anzubauen. Die ersten Setzlinge werden in der Filiale am Firmensitz in Neckarsulm gepflanzt. Bis Oktober sollen weitere Standorte, darunter Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Regensburg, sowie die Belieferung von über 200 Filialen folgen.

In den Infarm-Gewächshäusern, die sich in der Obst- und Gemüseabteilung befinden, können Kunden zunächst glatter Petersilie, griechischem Basilikum, Minze und Bergkoriander beim Wachsen zusehen. Ab Mitte August sollen die Kräuter dann zweimal wöchentlich vom Infarm-Team geerntet werden.

Kräuteranbau spart Ressourcen ein

Nach Angaben von Kaufland spart das Unternehmen mit dem eigenen Kräuteranbau 90 Prozent der Transportwege sowie 95 Prozent Wasser ein. Auf den Einsatz von chemischen Pestiziden werde komplett verzichtet, auf Dünger bis zu 75 Prozent. Zudem komme das Anbausystem ohne Erde aus. „Die Kooperation mit Infarm ist eine großartige Möglichkeit, Frische, Qualität und Ressourcenschonung miteinander zu kombinieren“, erklärt Stefan Lukes, Geschäftsführer Einkauf Obst und Gemüse von Kaufland.

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