Picnic expandiert in fünf neue Städte

Von Nilofar Eschborn | Fotos: Unternehmen | Drucken

Der Online-Supermarkt Picnic hat sein Liefergebiet in Nordrhein-Westfalen um fünf neue Städte ergänzt. Das Unternehmen bedient damit die weiterhin gesteigerte Nachfrage nach Lebensmitteln – wenn auch die Zeit der Hamsterkäufe vorbei ist.

Der Online-Supermarkt Picnic hat sein Liefergebiet im Ruhrgebiet ausgeweitet. Ab Anfang Mai werden mithilfe eines neuen Hubs in Kamen auch Haushalte in Kamen, Bergkamen, Unna, Dortmund und Lünen mit Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs beliefert.

Der neue 1.200 Quadratmeter große Hub ist der zwölfte von Picnic in Nordrhein-Westfalen und der siebte Standort im Ruhrgebiet. Insgesamt werden hier zunächst 15 Picnic Elektro-Vans und 20 Runner eingesetzt, die 70.000 Haushalte versorgen. Langfristig plant das Unternehmen, in Kamen rund 100 Runner zu beschäftigen.

„Wir haben in den letzten Wochen viele Maßnahmen getroffen, um unsere Kapazitäten deutlich zu erhöhen und noch mehr Haushalte beliefern zu können“, sagt Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland.“ Immerhin habe sich die Nachfrage bei Picnic in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt.

Corona-Krise: Die Deutschen kaufen mehr als zuvor

Auch eine Analyse der Einkaufs-App Bring! zeigt, dass die Deutschen in diesen Tagen weiterhin deutlich mehr Waren des täglichen Bedarfs kaufen als vor der Corona-Krise. Immerhin gilt es, die komplette Familie von früh bis spät zu Hause zu versorgen. So liegen die Wochenwerte bei fast allen von Bring! untersuchten Produkten weiterhin über den Zahlen vom Januar und Februar dieses Jahres.

Gleichzeitig verdeutlicht die Analyse aber auch, dass Käufe von klassischen Hamsterprodukten nun deutlich zurück gehen. So sank etwa die Nachfrage nach Toilettenpapier in der Woche vom 12. bis 18. April im Vergleich zur Woche vom 29. März bis 4. April um 24 Prozent, die Nachfrage nach Reis ging sogar um 28 Prozent zurück. Nur noch wenige Ausreißer werden weiterhin häufiger gekauft: Blumenerde mit einem Plus von 21 Prozent und Bier mit einem Plus von 8 Prozent.

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