Fleischproduktion im ersten Halbjahr leicht rückläufig

Von Mirko Jeschke | Drucken

Einschließlich des Geflügels erzeugten die gewerblichen Schlachtbetriebe in Deutschland im ersten Halbjahr knapp 3,9 Millionen Tonnen Fleisch. Damit sank die Fleischerzeugung laut dem Statistischen Bundesamt gegenüber Vorjahr um rund 0,6 Prozent.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden in den ersten sechs Monaten 2020 in den gewerblichen Schlachtbetrieben in Deutschland 28,9 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde geschlachtet. Einschließlich des Geflügels erzeugten die Unternehmen knapp 3,9 Millionen Tonnen Fleisch. Damit sank die Fleischerzeugung gegenüber Vorjahr um rund 0,6 Prozent. Grund dafür war der Rückgang der Fleischproduktion im von der Corona-Krise geprägten zweiten Quartal 2020: Während die Produktion im ersten Quartal noch um 1,4 Prozent zunahm, ging sie im zweiten Quartal um 2,6 Prozent zurück.

Die aus gewerblichen Schlachtungen erzeugte Schweinefleischmenge war im ersten Halbjahr 2020 mit 2,6 Millionen Tonnen um 1,0 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die gewerbliche Rindfleischproduktion sank um 2,1 Prozent auf 521.800 Tonnen.

Im Gegensatz dazu ist die erzeugte Menge an Geflügelfleisch im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf 801.800 Tonnen gestiegen.

Laut Destatis hatte Schweinefleisch mit rund 65,7 Prozent den größten Anteil an der gewerblichen Fleischerzeugung im ersten Halbjahr 2020. Darauf folgten Geflügelfleisch (20,6 Prozent) und Rindfleisch (13,4 Prozent).

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