Studie: Corona-Fälle verändern Fleischkonsum

Von Mirko Jeschke | Fotos: Hans-Rudolf Schulz | Drucken

Die Corona-Fälle in Schlachtbetrieben führen dazu, dass Konsumenten bewusster und weniger Fleisch- und Wurstwaren einkaufen. Das zeigt eine Exklusivstudie des Marktforschers POSpulse für die RUNDSCHAU.

Trotz der Fleischskandale der vergangenen Jahre und der jüngsten, corona-bedingten Vorfälle auf deutschen Schlachthöfen greift der größte Teil der Konsumenten nach wie vor gerne zu Fleisch und Wurstwaren. So kaufen laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmen POSpulse fast drei Viertel aller Befragten mehrmals pro Woche entsprechende Produkte ein. Ein Drittel tätigt dafür sogar vier, fünf oder mehr Einkäufe pro Woche.

Dabei geben etwa zwei Drittel der Konsumenten 5 bis 20 Euro für Fleisch und Wurstwaren aus. Rund ein Viertel gibt mehr als 20 Euro aus, während lediglich rund 8 Prozent bereit sind, maximal 5 Euro zu bezahlen. 62 Prozent der Deutschen kauft die Produkte dabei im Supermarkt (Bedientheke und Kühlregal) ein; dahinter folgen die Fleischerei (17,7 Prozent) und der Discounter (12,4 Prozent).

Corona verändert allerdings die Einkaufsgewohnheiten: So geben fast 20 Prozent der Befragten an, deswegen weniger Fleisch- und Wurstwaren zu kaufen. Ein Viertel achtet verstärkt auf die Herkunft der Produkte, nahezu 17 Prozent meiden Marken, die mit Corona-Fällen in Verbindung gebracht wurden.

Zu welchen Anlässen Fleisch und Wurstwaren am häufigsten gekauft werden, was den Verbrauchern dabei besonders wichtig ist und inwieweit sich Kauf- und Konsumpräferenzen zuletzt geändert haben – Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die komplette POSpulse-Studie.

Einen Auszug der Studie samt zugehöriger Grafiken finden Sie zudem in unserem aktuellen E-Paper.

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